Jahresplanung

 
 

Plan B für 8 Schulstufen

Das ist ein Plan B. Einerseits ist es gut, darauf zu achten, dass alle Inhalte abgedeckt sind, und die Lernenden die vollumfängliche Bildung erhalten, die sie verdient haben. Andererseits geschieht eine ernsthafte Zeitplanung immer in dem Bewusstsein, dass alles anders kommen kann-, und sogar soll: Es ist richtig, auf die Dynamiken, die spontanen Stimmungen und die individuellen Persönlichkeiten einzugehen, auf die man in Schule trifft. Umgekehrt ist es falsch, einen Plan ungeachtet aller Stimmungslagen durchzuzwängen, weil ein solches Vorgehen der pädagogischen Tätigkeit, insbesondere in künstlerischen Zusammenhängen, auf grundsätzlicher Ebene nicht gerecht würde. (Kunst-)pädagogische Praxis nach dem humanistischen Modell muss grundsätzlich ergebnisoffen bleiben, um den Bildungsprozess den Schüler*innen überantworten zu können. Die Schüler_Innen sollen schrittweise ihren individuellen Bildungsprozess selbst in die Hand nehmen. Die pädagogische Bewegung geht so in guter Absicht in eine letztlich unbestimmte Richtung. Dem steht gegenüber, dass Lehrende Schüler_Innen auf konkrete arbeits-, und alltagsweltliche Situationen vorbereiten müssen. Im Feld zwischen Ergebnissoffenheit und so einer pragmatischen Vorbereitungslogik ist dieser Plan B zu verstehen.

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